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Über mich & meine Arbeit

Liebe*r Leser*in,

die Suche nach dem/der richtigen Therapeut*in oder Coach ist gar nicht so einfach. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Die Praxis soll in der Nähe liegen, die Methode soll zu mir passen und vor allem wünsche ich mir, dass der Mensch, dem ich mich anvertraue, mir sympathisch ist.

Damit du einen Eindruck von mir bekommst und dir besser vorstellen kannst, wie sich unsere Zusammenarbeit anfühlen könnte, schreibe ich dir hier ein paar Zeilen über meinen Werdegang, was mich prägt und bewegt und wie ich arbeite.

Zunächst mal in Kürze:

Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Dorf in der Natur des Bayerischen Waldes. Anschließend führte mich mein Studium nach München: Magister Pädagogik, Sozialpsychologie und Interkulturelle Kommunikation. 2009 belegte ich dann meinen ersten Kurs bei Robert und Gabriele Rother. An der von ihnen gegründeten ATEB absolvierte ich die Ausbildung zum EFT-Praktiker Gold.

2011/12 belegte ich verschiedene Kurse, um mich zur Aufstellungsleiterin zu qualifizieren und legte 2013 die Prüfung zur psychotherapeutischen Heilpraktikerin ab. Ich bin Mutter eines Sohnes und lebe seit einigen Jahren mit meiner Familie in Moosburg an der Isar.

Was mich prägt und bewegt:

Die Wertschätzende Kommunikation von Marshall B. Rosenberg

(auch GFK, Gewaltfreie Kommunikation genannt) ist mir persönlich eine große Bereicherung im Kontakt mit meinen Mitmenschen und meinen Klienten.

Rosenberg hat erkannt, dass hinter fast allen Konflikten – sei es mit Mitmenschen oder mit uns selbst – unausgesprochene Gefühle und vernachlässigte Bedürfnisse liegen. Unsere Gefühle sind die wichtigste Form, um uns selbst zum Ausdruck zu bringen. Halten wir sie über lange Zeit immer wieder zurück, werden sie mehr und mehr zur Belastung und können uns sogar krank machen. Sprechen wir zum Beispiel unseren Ärger nicht aus oder schlucken unsere Trauer dauernd hinunter, ist das wie ‚Gewalt‘ gegen uns selbst.

Die meisten von uns haben einen achtsamen Umgang mit ihren Gefühlen in der Kindheit nicht gelernt. Wir haben im Gegenteil gut eingeübt, uns von unangenehmen Gefühlen schnell abzulenken, uns zu beherrschen oder andere für unsere Lage verantwortlich zu machen.

Ich möchte dich dabei unterstützen, deine persönlichen Bedürfnisse ausfindig zu machen, deine Gefühle (auch die belastenden) zu benennen und schließlich stimmig zum Ausdruck zu bringen. Du wirst bald spüren, welchen befreienden Unterschied das macht – sowohl in diesem Moment, als auch auf lange Sicht.

Mein Studium der Pädagogik

hat mich in meinem Weltbild stark geprägt. Der individuelle Mensch steht hier im Mittelpunkt. Ob Leistungsdruck im Beruf, komplizierte Beziehungen zu anderen Menschen, schwere Schicksalsschläge, körperliche Beschwerden oder traumatische Erlebnisse - die Herausforderungen des Lebens bringen für jeden von uns andere Belastungen mit sich. Und jeder Mensch kann verschieden gut damit umgehen.

Ich wende mich dir als Individuum zu. Jede*r ist anders. Mir ist es wichtig, dich als ganzen Menschen zu sehen – mit deinem Kummer ebenso wie mit deinen individuellen Fähigkeiten, Stärken, Ressourcen. Die Fähigkeit, sich selbst zu helfen, liegt aus Sicht der Pädagogik vorrangig im Klienten selbst – und weniger beim Therapeuten. Manchmal fehlen uns in schweren Zeiten lediglich der Überblick und der Zugriff auf unser Potenzial. Hier kann ich dich unterstützen. Du bist stets selbst gefragt, in dich hinein zu spüren, deinen inneren Impulsen zu folgen. Ich begleite dich dabei, stelle viele Fragen, helfe dir, deine innere Stimme kennenzulernen, ihr mehr und mehr zu vertrauen. Ich stehe dir bei, wenn schwierige Gefühle hochkommen und helfe dir, undienliche Glaubenssätze und Verstrickungen aufzulösen.

„Keiner versteht mich!“ denkst du vielleicht manchmal. Und es stimmt auch irgendwie: Du kennst dich selbst am besten, bist der/die Spezialist*in für deine Gefühle. Diese Einsicht ist eine wunderbare Basis für deine Entwicklung! Denn Du bist der einzige Mensch, der in deinem Leben wirklich etwas verändern kann! Im Laufe unserer gemeinsamen Arbeit lernst du einen achtsamen Umgang mit dir selbst, festigst deine Persönlichkeit, stärkst das Vertrauen in deine ganz eigenen Fähigkeiten. Damit bewältigst du Schritt für Schritt das, was dich belastet und bisher bremst – damit du wieder in Fluss kommst!

Deine Trauer, deinen Schmerz oder deine Ängste kann dir niemand abnehmen. Aber ich kann dich wohlwollend durch diese Gefühle hindurch begleiten, damit sie ihren Schrecken verlieren. Du wirst lernen, sie immer weniger zu fürchten. Ein Schmerz, der anerkennend gefühlt wird und von dir bewusst Raum bekommt, muss sich nicht mehr riesengroß und bedrohlich bemerkbar machen.

Werden sie angenommen, verlieren die unangenehmen Empfindungen nach und nach ihre Wucht.

Hochsensibilität:

Erst vor einigen Jahren wurde mir bewusst, dass ich zu den Menschen gehöre, die in der neueren psychologischen Literatur als hochsensibel bezeichnet werden. Seit ich diesen Wesenszug benennen kann, als Teil von mir annehme und mich intensiv damit beschäftige, habe ich viel über mich selbst gelernt. Und inzwischen kann ich meinen oft hochsensiblen Klienten nicht nur mit meinem intuitiven, sondern auch mit wissenschaftlich fundiertem Wissen in ihrer Hochsensibilität zur Seite stehen.

Wenn du hochsensibel bist oder es vermutest, kannst du hier noch ein wenig mehr erfahren.

Meine Arbeit in eigener Praxis

...ermöglicht mir seit einigen Jahren, intensiv an den Lebensgeschichten meiner Klienten teilzuhaben. Ich darf miterleben, wie sie Ballast abwerfen, wie sie in ihre Kraft kommen, mehr und mehr sie selbst werden. Diese Aufgabe bereitet mir sehr große Freude und ich bin ausgesprochen dankbar, dass ich mit meinen Angeboten einen sinnvollen Beitrag zum 'großen Ganzen' leisten kann.

Danke an die wunderbaren Menschen, die mich auf meinem Weg hierher begleitet haben und immer noch begleiten!

Carolin Hintermair, Pädagogin M.A., psychotherapeutische Heilpraktikerin, Aufstellungsleiterin, ATEB EFT Coach Gold, selbst hochsensibel

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